Warum eigentlich hochzeitsreportage?

Warum schreibe ich ständig von Hochzeitsreportagen und nenne das Ganze nicht einfach Hochzeitsbilder oder Hochzeitsfotos?

Klar, an sich stimmt das und es sind alles Bilder von Hochzeiten. Eine Reportage bezeichnet aber insbesondere die natürliche, ungestellte Darstellung eines Ereignisses oder Themas, in diesem Fall eben eures großen Tags. Diese Art der Hochzeitsfotografie liegt auch mir persönlich sehr viel mehr als die typischen inszenierten Paarfotos im Schlosspark (die kennen wir doch alle), denn sie zeigt euch und die Art wie ihr eure Hochzeit und eure Liebe feiert authentisch und eben "so wie es war".

Um das zu erreichen, halten Reportagefotografen besonders auch die kleinen Details, Momente dazwischen, Stimmung und all das, was das Geschehen aus ihren Augen besonders macht, fest. Diese kunterbunte Mischung erzählt am Ende eure Geschichte und einige davon stelle ich auch in Ausschnitten hier vor.

Mein Tipp: Gebt mir Zeit und die Möglichkeit eure Geschichte auch wirklich als solche festzuhalten.

So wie ihr von eurem Lieblingsbuch oder Film auch nicht nur ein kleines Stück aus der Mitte herausgegriffen habt, sondern es von Anfang bis Ende begeistern verfolgt habt, sollte auch eine Hochzeitsreportage aussehen.

Das heißt, idealerweise beginne ich den Tag mit euch als Brautpaar und dem Getting Ready, bin dabei wenn sich die Spannung aufbaut, es zur Trauung und danach zur Feier weitergeht. Und je nachdem, wie ihr das möchtet, endet eure Story (aus meiner Kameraperspektive!) entspannt beim Abendessen mit euren Liebsten oder bei der ausgelassenen Party.

Einige dieser Blogeinträge stammen aus meiner Studiozeit bei den blende11 Fotografen. Wenn ihr weitergeleitet werdet auf deren Blog hat das schon seinen Sinn, da die Bilder im Auftrag entstanden sind.